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Die SubMarine wurde in Anlehnung an die bemannten Vorbilder der Forschungs-Tauchboote designt. Sie ist sehr einfach konstruiert, auch wenn die Bauanleitung und die vielen Zeichnungen das vielleicht nicht vermuten lassen.
Ein U-Boot ist und bleibt dennoch anspruchsvoll. Es soll dicht, druckfest und funktionssicher sein und gute dynamische Fahreigenschaften aufweisen. Dann kommen jedoch zusätzlich noch meine persönlichen Anforderungen hinzu: Einfache Bauweise, gute Zugänglichkeit, Wartungsfreundlichkeit, Sicherheit, praktisches Handling und geringes Gewicht.
So wurde die SubMarine schließlich aus Holz- und Kunststoffplatten gebaut. Und zwar spantfrei und im wesentlichen aus 10 mm-Sperrholzplatten. Weil mir die Holzlackierung als Schutz vor dem Wasser nicht besonders gut gelang, würde ich aus heutiger Sicht bei einem Neubau nur noch Kunststoffplatten verwenden - auch für den Druckkörper. Die Dimensionen würde ich dabei unverändert lassen. Die Bauanleitung geht darauf genauer ein.
Das Tauchsystem besteht aus zwei modifizierten medizinischen Spritzen, die gemeinsam von einem zentral sitzenden Servo gesteuert werden. Dieses System setzt Verdrängungsänderungen praktisch verzögerungsfrei um, ohne lange Wartezeiten.
Die beiden Tauchzylinder sind nicht eingeklebt, sondern werden in O-Ringen in den Druckkörper geführt, so dass sie leicht ausgetauscht werden können.
Die beiden Ruderservos sind jeweils mit nur einer Schraube im Druckkörper befestigt.
Die SubMarine kann bei Bedarf in wenigen Minuten mit Ausnahme der Tauchservohalterung komplett entkernt werden, sollte man das vorhaben.
Die Steuergestänge werden über O-Ringe abgedichtet, die von einem "zu kleinen" Silikonschlauch auf das Gestänge gedrückt werden.
Der Ballast ist zum Großteil auf einer unter dem Boot befestigten Kunststoffplatte befestigt und kann zum Trimmen des Schwerpunkts vor- und zurückgeschoben werden. Er ist außerdem schnell abnehmbar, was für Transport und Montagearbeiten ein großer Vorteil sein kann.
Auf giftigen Bleiballast wollte ich verzichten. Die stattdessen verwendeten Hammerköpfe sind aus Stahl. Sie bieten komprimiertes Gewicht in geeigneter Größe und auch eine brauchbare Stromlinienförmigkeit.
Der außen liegende Motor ist an der Welle mit einer Teflonplatte abgedichtet.
Die Antenne kann senkrecht oder auch horizontal gefahren werden. Sie wird dazu nur umgeklappt und in den Zwischendeckbereich geführt.
Trotz der relativ geringen Größe der SubMarine und der Verwendung von Standardservos ist noch Platz für weitere Funktionen, wie z.B. eine Kamera.
Interessant ist an der SubMarine auch ihr Formfaktor, der ein übersichtliches und ungedrängtes Innenleben ermöglicht und gleichzeitig auch eine kompakte und robuste Erscheinung zur Folge hat. Und das, ohne die Fahreigenschaften wesentlich zu beeinträchtigen.
Für dieses Modell-U-Boot gibt es am Ende dieser Seite einen kostenlosen Bauplan inklusive 3D-Daten (STL und STEP).
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